23.06.05

Kommerzielle Angebote und p2p

Bin bei der Recherche zu den Links für den Eintrag von gestern auf einen interessanten Forbes-Artikel gestoßen. Darin wird über Big Champagnes Zahlen von Anfang Juni berichtet. Die Firma hatte berichtet, dass die Größe der in p2p-Netzen getauschten Dateien stetig wächst. Als Grund wird angenommen, dass immer öfter Fernsehserien getauscht werden. Einer der Favoriten: die Serie "Family Guy", die mehr als 200.000 Mal herunter geladen wurde.

Und was soll daran spannend sein? Nun, die Networks bringen immer mehr der Serien auch auf DVD heraus, zu nicht gerade niedrigen Preisen. Family Guy wurde mehr als drei Millionen Mal verkauft, für 50 US-Dollar pro Box. In meinem Kopf höre ich schon wieder die PR-Hacks der Studios: "p2p muss gestoppt werden! Es macht uns den Markt für 'legitime' Angebote kaputt! Wovon sollen wir die Künstler bezahlen?"

Posted by Matthias Spielkamp at 09:17 | Comments (0)

22.06.05

Musikwoche.de? Sie kapieren's nicht

Gestern war noch musikmarkt.de dran wegen ihrer schlampigen Art zu arbeiten. Heute ist es die Musikwoche, aus wichtigerem Grund. Dort ist man nämlich ganz offensichtlich nicht bereit (oder in der Lage) in anderen Bahnen zu denken als denen, die von der "Musikwirtschaft" (was oft genug nur die Großen der Branche meint) vorgegeben werden.

Denn angeblich ist der Absatz von legalen Downloads um 60 Prozent gestiegen. Das sei das Ergebnis der Studie "2005 Digital Music Survey", die von den britischen Marktforschern Entertainment Media Research in Kooperation mit den Rechtsberatern Olswang erstellt wurde. Lassen wir die Aussagekraft solcher Studien mal dahin gestellt sein und nehmen wir einfach ein, die Zahlen stimmen (der Guardien berichtet ausführlich, allerdings übernimmt er die gleiche hirnlose Tendenz, auf die ich gleich zu sprechen komme). Was macht also die Musikwoche daraus?

"Die Maßnahmen der Musikindustrie gegen illegale Downloads scheinen sich auszuzahlen: Immer mehr Kunden sind bereit, für im Internet bezogene Musik zu bezahlen." Fantastisch. Die "Musikindustrie" behandelt ihre (potenziellen) Kunden wie Verbrecher, indem sie ihnen per se unterstellt, sich alle Songs rechtswidrig besorgen zu wollen. Wobei "rechtswidrig" hier bereits ein sehr zweifelhafter Begriff ist, denn dass der Download von Songs aus Tauschbörsen rechtswidrig ist, ist ungeklärt.

Da sie aber auf diese Weise nicht gegen die Kundenwünsche ankommen, Musik in anderer Form als für 18 Euro auf einer CD mit 12 schlechten und einem guten Lied angeboten zu bekommen, reagieren die Musikfirmen nach Jahren und beginnen, miserable Shops aufzubauen, deren Geschäftsbedingungen die CD an Beschränkungen noch überbieten. Gleichzeitig fangen sie an, CDs mit Kopierschutz zu versehen und wundern sich darüber, dass die Verkäufe weiter fallen.

Dann kommt eine kleine Computerfirma aus Kaifornien und tritt ihnen gewaltig in den Arsch. Jetzt klingelt's bei einigen und die Manager beginnen zu begreifen, dass es da draußen Leute gibt, die offenbar eigentlich ehrlich sind und tatsächlich bereit, Geld auszugeben, wenn ihnen vernünftige Angebote gemacht werden. Das muss ein Moment maßlosen Unglaubens, geradezu Entsetzens gewesen sein in den Chefetagen einer Industrie, die für Vertragsbedingungen mit "ihren" Künstlern bekannt ist, die Gerichte oft genug nur als sittenwidrig ansehen konnten. Denn meist neigt der Mensch dazu, von sich auf andere zu schließen.

Nun also gibt es Angebote, und die Kunden nutzen sie. Und was schreibt die Musikwoche? "Die Maßnahmen der Musikindustrie gegen illegale Downloads scheinen sich auszuzahlen..." Ach Leute, macht die Augen auf. Man kann auch seine Leser nur begrenzte Zeit für dumm verkaufen. Verlasst die Parallelwelt. Es gibt noch eine andere. Die Zahl der Downloads steigt übrigens, wenn man anderen Studien glaubt als der zitierten. Die Nutzer kaufen trotz der "Maßnahmen der Musikindustrie gegen illegale Downloads", nicht wegen.

Posted by Matthias Spielkamp at 08:57 | Comments (0)

21.06.05

Musikmarkt.de? Schlampig

Die Musikwoche berichtet über einen Bericht bei tonspion.de zu iRights.info. Als wäre das nicht schon seltsam: der Bericht ist es erst recht.

Obwohl nicht viel kürzer als das Original, ist es doch eher eine schlechte Zusammenfassung, die die Schwerpunkte verschiebt. Gut, dass man beides lesen kann.

Die Tatsache, dass Autorin Löffler mich im selben Artikel von Spielkamp zu Steinkamp mutieren lässt, wirft aber schon ein Licht darauf, wie sorgfältig dort gearbeitet wird.

Aber es ist natürlich schön, einen weiteren Hinweis auf iRights.info im Netz zu sehen; vor allem dort, wo er sonst eher nicht wahrgenommen wird.

Posted by Matthias Spielkamp at 07:51 | Comments (0)

20.06.05

Schlagen die "Ayatollahs des freien Marktes" zurück?

Wie kürzlich an dieser Stelle berichtet, hat sich der vorsitzende Richter der vierten Kammer am Gericht Erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (EuG), Hubert Legal (scherzhafte Anmerkungen zum Namen bitte hier eintragen), ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt. In der französischen Rechtszeitschrift "Concurrences" hatte er die Behauptung aufgestellt, seiner Ansicht nach setzten einige seiner Kollegen ihre Macht als Richter ohne Augenmaß dazu ein, Entscheidungen der EU-Kommission für den Wettbewerb zu kassieren. Meist seien sie davon getrieben, die "freie Marktwirtschaft" voranzutreiben, ohne aber den Sachverstand der Kollegen in der Kommission zu besitzen. Die KollegInnen hatten daher von ihm den Spitznamen "Ayatollahs des freien Marktes" verpasst bekommen.

Legal hatte wohl die Aufmerksamkeit der Nachrichtenagentur Reuters unterschätzt, die seinen Artikel ausgrub und stellenweise zitierte.

In einem Interview mit Reuters war Legal dann zwar zurückgerudert und hatte seine Aussagen als "einen satirischen Blick auf ein enges, technisches Thema, nicht aber als fundamentale Kritik" verstanden wissen wollen. For allem Bo Vesterdorf, Präsident des Gerichts Erster Instanz, genieße seinen vollen Respekt.

Es hat wohl nicht gereicht: Heute berichtet Reuters, Vesterdorf wolle Legal den Microsoft-Fall entziehen und einer großen Kammer mit mehr Richtern zuschlagen, deren Vorsitz - nun, wer wohl? - Vesterdorf selber übernehmen werde. Die Luft ist dünn da oben. Und es hat schon manchem geschadet, offen seine Meinung zu sagen.

Allerdings ist auch die Naivität der Annahme nicht zu unterschätzen, mit derartigen Aussagen ohne Blessuren davon zu kommen, wenn man mitten im prominentesten Wettbewerbs-Fall steckt, den das Gericht je zu verhandeln hatte.

Posted by Matthias Spielkamp at 13:45 | Comments (0)

Die bizarre Parallelwelt der Kopierschützer

Sony BMG verrät, wie eigener Kopierschutz zu umgehen ist - Golem.de

Mein Beitrag bei Golem zu einem wirklich schönen Beispiel für die Lächerlichkeiten einer Industrie, die keine vernünftigen Antworten hat.

Posted by Matthias Spielkamp at 12:37 | Comments (0) | TrackBack

15.06.05

netzpolitik.org » Infochaos beim Musikmarkt - Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.

Auch Markus Beckedahl berichtet von den seltsamen Nachrichten bei musikmarkt.de und weist freundlicherweise darauf hin, dass iRights.info sowieso viel besser über das Urheberrecht informiert als Kopien-brauchen-Originale. Klar, da sind wir ja auch beide dabei - Markus im Beirat, ich als Redakteur ;-)

Posted by Matthias Spielkamp at 12:11 | Comments (0) | TrackBack

Und täglich grüßt das Murmeltier

musikmarkt.de berichtet vom Auftritt der Bundesjustizministerin auf der Jahrestagung des Deutschen Musikverleger-Verbandes in Potsdam. Alles bekannte Positionen, die sie da wiedergegeben hat. Man fühlt sich bereits in einer Zeitschleife, was aber beim Verlauf der Diskussion nicht weiter wundert.

Dann der letzte Satz: "Schließlich kündigte Zypries eine Kampagne unter dem Motto "Kopien brauchen Originale" an, mit der für ein stärkeres Bewusstsein des Urheberrechtsgesetzes in der breiten Öffentlichkeit geworben werden soll."

Nun ist "kopien-brauchen-originale.de" bereits am 1.10.2004 ans Netz gegangen. Und man fragt sich: Hat Frau Margaretha Löffler von musikmarkt.de einfach wieder den Beitrag vom vergangenen Jahr genommen? Das wäre auch ein Statement zum Fortschritt der Debatte. Ich erinnere an Kohls Neujahrsansprache von 1985, die am 31.12.1986 ausgestrahlt wurde. Nur hat das damals jemand bemerkt.

Posted by Matthias Spielkamp at 08:26 | Comments (1)

12.06.05

Filesharing-Diskussion mit Smudo? Ach jeh...

berlin05_panel.jpg
Foto von Tim Pritlove unter einer CC-Lizenz - von links: Markus Beckedahl, icke, Smudo, Janko Röttgers

Nachdem der iRights.info-Workshop beim Berlin05-Festival so gut gelaufen war, habe ich abends noch eine Podiusmdiskussion zum Filesharing moderiert. Teilnehmer: Janko Röttgers, Markus Beckedahl und als "Stargast" Smudo von den Fantastischen Vier. Organisiert hatte die Runde Matthias Mehldau aka. Wetterfrosch vom CCC.

Die Idee war sicher, dass ein bekannter Musiker sehr viel Publikum für eine Diskussion bringen würde, die sonst wahrscheinlich nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hätte. Der Teil hat auch funktioniert: Mehr als einhundert Interessierte waren gekommen, um dabei zu sein.

Nur kam Smudo leider nicht aus seiner Popstar-Haut. Er versuchte sich als großer Polemiker, dabei vergessend, dass zu großer Polemik auch immer gehört, gut informiert zu sein. Details aufzuschreiben, kostet zuviel Zeit. Nur soviel: Smudo wusste weder, was die Kulturflatrate ist - und weigerte sich beständig, etwas dazu zu lernen, obwohl sich Röttgers, Beckedahl und Oliver Moldenhauer aus dem Publikum wirklich große Mühe gaben, ihn ins Bild zu setzen -, noch hatte er von Creative Commons gehört. Eine Meinung hatte er aber zu allem. Insgesamt eine eher enttäuschende Veranstaltung.

Vielleicht schreibt Wetterfrosch oder jemand anders vom CCC irgendwann Details auf, z.B. in ihrem Camp Discordia-Blog. Fotos von Tim Pritlove gibt's wahrscheinlich schon bald bei Flickr.

Update (13.6.)
code@mindermeinung.de fragt, was Smudo denn nun gesagt hat. Berechtigte Frage, aber mein Kommentar sollte andeuten, dass es nichts wirklich Berichtenswertes war und ich mir daher nicht die Mühe machen will, es zu dokumentieren. Aber keine Bange: Blogland ist groß genug. Julian Finn hat es getan - wenn auch widerwillig.

Posted by Matthias Spielkamp at 13:14 | Comments (1)

Ayatollahs des freien Marktes

Reuters berichtet von einer erstaunlichen Einlassung des französischen Richters Hubert Legal (was für ein Name für einen Richter!) in der französischen Rechtszeitschrift "Concurrences".

Legal, Vorsitzender Richter der vierten Kammer am Gericht Erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (EuG) und Richter im Fall EU vs. Microsoft, schreibt, dass seiner Ansicht nach einige seiner Kollegen ihre Macht als Richter ohne Augenmaß dazu einsetzten, Entscheidungen der EU-Kommission für den Wettbewerb zu kassieren. Meist seien sie davon getrieben, die "freie Marktwirtschaft" voranzutreiben, ohne aber den Sachverstand der Kollegen in der Kommission zu besitzen.

Posted by Matthias Spielkamp at 12:27 | Comments (0)

09.06.05

iRights.info bei Berlin05 – Festival für junge Politik

logo.gif

Mal etwas Werbung in eigener (natürlich guter ;-) Sache:

Einen Workshop zum Urheberrecht wird iRights.info beim Berlin05-Festival anbieten, das von Freitag bis Sonntag in der Berliner Wuhlheide stattfindet. Wer in Berlin wohnt, sich ohnehin schon zum Festival angemeldet hat oder sich jetzt noch spontan zur Teilnahme entschließt, ist herzlich eingeladen. Im Workshop wird es ums Urheberrecht zum Anfassen gehen – für alle, die selber aktiv sind: Musiker, Schülerzeitungsredakteure, Künstler, Blogger!

berlin05.gif

Posted by Matthias Spielkamp at 11:35 | Comments (0)

07.06.05

Mit dem Wettbewerbsrecht Journalisten knebeln

Dass Immaterialgüterrecht ein weites Feld ist, wusste ich natürlich, als ich dieses Weblog begonnen habe. Wie weit, ist mir heute wieder aufgefallen, als ich die neue Ausgabe des Journalist gelesen habe, der Zeitschrift des Deutschen Journalistenverbands.

Viele Kollegen halten das Magazin für ein typisches, verschnarchtes Verbandsblättchen. Ich sehe das etwas anders. (Nicht, weil ich selber ab und an dafür schreibe - ich schreibe dafür, weil ich es nicht für verschnarcht halte.) Die aktuelle Ausgabe ist der neueste Beleg für meine Sicht. In einer Artikelstrecke, die 19 Seiten umfasst, berichtet das Magazin über Schleichwerbung in der ARD.

Der Jornalist selber hat die Beiträge leider nicht online (ok, in der Beziehung sind sie verschnarcht), aber es berichten
die FAZ: Jetzt hat die ARD ihr Watergate,
nochmal die FAZ: Der öffentlich-rechtliche Zuschauerverrat,
die taz: Auf Schleichfahrt,
der Evangelische Pressedienst (epd): "Schweres Gewitter",
nochmal der epd: Pleitgen: Schleichwerbeaffäre ist "äußerst schwerwiegender Fall"
und noch etliche andrere.

Was hat das alles mit Immaterialgütern zu tun? Nun, um den preisgekrönten Rechercheur Volker Lilienthal, der bereits mit seinen Aufdeckungen zu ZDF-Kooperationen mit Dritten (also Unternehmen) Furore gemacht hatte, vom weiteren Bohren abzuhalten, berief sich die Firma H.+S. auf das Wettbewerbsrecht, und hier speziell darauf, Lilienthal habe "Geschäftsgeheimnisse" ausspionieren wollen.

Nun sind derartige Methoden im Umgang mit Journalisten bestimmt nichts Neues. Ich arbeite eigentlich nie wirklich investigativ, komme daher damit selten in Berührung. Was aber erstaunt - und auch besorgt -, ist die Tatsache, dass das Landgericht München I diese Argumentation akzeptierte und damit erstens Lilientahl (bzw. epd Medien und Journalist) fast zwei Jahre lang davon abhalten konnte, die Rechercheergebnisse zu publizieren, und zweitens einen enormen Druck auf ihn ausüben konnte, dem ein freier Journalist - ohne das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (als Träger von epd Medien) und den DJV (als Träger des Journalist) im Rücken - wohl nicht hätte standhalten können. Benno Pöppelmann, Justiziar des des DJV, war von einem Kostenrisiko von 67.000 Euro allein in der ersten Instanz ausgegangen.

Schließlich ist alles gut geendet (nicht für die ARD allerdings, aber das hat sie auch nicht besser verdient), denn das Oberlandesgericht München hob am 20. Januar 2005 das Urteil des Landgerichts komplett auf und die Klägerin muss alle Kosten zahlen (das Urteil ist hier als PDF (493 KB) abrufbar). Aber wer den Spruch "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand" kennt, weiß, dass es auch anders hätte ausgehen können. Und dass andere Beklagte erst gar nicht bis vors OLG gekommen wären.

Posted by Matthias Spielkamp at 15:06 | Comments (2)

06.06.05

Ich bin jetzt TOP-Jurist

Schön, wie überraschend das Leben manchmal sein kann. Gerade habe ich beim Recherchieren gesehen, dass immateriblog.de in der April-Ausgabe der "Tomorrow" als ein Beispiel für Juristen-Blogs genannt wird. Vorspann: "Von trockenen Fachthemen bis zu Michael Jackson und Paris Hilton: Immer mehr TOP-Juristen entdecken die Internetjournale - und debattieren dort ebenso spitzfindig wie unterhaltsam."

Nun ja, Jurist bin ich nicht, und ich frage mich, ob ich das jetzt als Kompliment verstehen soll oder anders ;-) Die Beschreibung meines Blogs ist jedenfalls sehr freundlich ausgefallen: "Wer etwa über die juristischen Aspekte der Informationsgesellschaft auf dem Laufenden bleiben will, ist bei immateriblog.de gut aufgehoben. Vor allem die quälenden Fragen rund um die Kopie im digitalen Zeitalter werden hier gründlich und aktuell behandelt - wobei die Sympathien auf der Seite der Nutzer und nicht der Urheber liegen." Der Artikel ist als PDF abrufbar bei jurablogs.de.

Wobei hier ein großes, oft gemachtes Missverständis vorliegt: Wer, wie ich, häufig die industriellen Rechteverwerter kritisiert, ist damit nicht "für die Nutzer" und "gegen die Urheber", sondern für beide. Ich bin selber Urheber, und ich bin Nutzer. Wer oft genug im Weg steht, zwischen mir und mir einen vernünftigen Ausgleich zu schaffen, sind die Rechteinhaber.

Auch den folgenden Satz kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. "Parteilichkeit", heißt es nämlich im Artikel weiter, "ist eben eine der Stärken von Weblogs wie auch von Anwälten." Nun bin ich aber kein Anwalt, sondern Journalist, und bei denen gilt ja bekanntlich Neutralität als Tugend. Eine Ansicht, der ich nur bedingt beipflichten kann. Aber für eine Diskussion journalistischer Qualität, ihrer Maßstäbe und der Idee der Objektivität habe ich gerade keine Zeit. Denn ich muss heute noch einen Artikel fertig bekommen. Worüber? Über Weblogs...

Posted by Matthias Spielkamp at 20:31 | Comments (1)